Ängste verstehen
Schweigen ist kein Schutz.
Deine Geschichte darf einen sicheren Ort finden.
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Ein sicherer Ort für Männer: Den Schweigekreis durchbrechen

Lieber Besucher,

es erfordert unglaublichen Mut, dass du heute hier bist. Dass du diese Seite liest, ist der erste – und oft schwerste – Schritt auf einem Weg, den viele Männer jahrelang im Stillen gehen.

Viele Männer tragen Traumaerfahrungen aus Kindheit, Partnerschaft oder Krieg und Flucht in sich, häufig, ohne jemals darüber zu sprechen. Studien aus Deutschland zeigen deutlich: Auch Jungen und Männer erleben Misshandlung und sexualisierte Gewalt, die tiefe seelische Wunden hinterlassen. Oft entwickelt sich daraus eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die sich durch anhaltende innere Unruhe, Flashbacks, Schlafstörungen, Scham oder das permanente Gefühl, „funktionieren zu müssen“, äußert.

Warum es für Männer oft schwerer ist

Unsere Gesellschaft setzt Männlichkeit oft mit Stärke und Kontrolle gleich. Ein Opfer von Gewalt geworden zu sein, scheint diesem Bild zu widersprechen. Viele betroffene Männer spüren deshalb nicht nur den Schmerz des Erlebten, sondern auch eine tiefe, ungerechtfertigte Scham. Doch wahre Stärke zeigt sich darin, hinzusehen. Die Aufarbeitung bedeutet nicht, die Kontrolle zu verlieren, sondern sie sich endlich vom Erlebten zurückzuholen.

Meine Expertise für deinen Weg

Ich begleite Männer und Jungen dabei, die Kontrolle über ihr Leben und ihr Nervensystem zurückzugewinnen. Durch meine intensive Arbeit mit Betroffenen des Maristenkollegs Mindelheim (in Kooperation mit dem Verein Wir sind Viele e.V.) verfüge ich über tiefgreifende Erfahrung in der Aufarbeitung institutionellen Missbrauchs. Ich kenne die spezifischen Dynamiken, die Verschwiegenheitsstrukturen und die Last, die oft über Jahrzehnte getragen wird.

In meiner Praxis haben männliche Betroffene, unabhängig davon, ob die Gewalt in der Kindheit, in Partnerschaften oder im Kontext von Flucht und Krieg stattfand, einen geschützten Rahmen. Hier kannst du deine Geschichte in deinem eigenen Tempo erzählen und neue Wege im Umgang mit den Folgen finden.

Transgenerationales Trauma
Transgenerationales Trauma

Dein Nervensystem verstehen: Das Toleranzfenster

Trauma ist nicht nur eine Erinnerung im Kopf, sondern eine Reaktion deines Nervensystems. Viele betroffene Männer erleben, dass sie sich oft außerhalb ihres „Toleranzfensters“ befinden. Das ist der Bereich, in dem wir uns sicher fühlen und den Alltag gelassen meistern können.

Was bedeutet das für dich?

  • Übererregung (Hyperarousal): Dein Körper ist im Alarmmodus. Du spürst innere Unruhe, Wut, Panik oder Schlafstörungen. Du bist „zu hoch“ gefahren.
  • Untererregung (Hypoarousal): Du fühlst dich leer, taub, erschöpft oder wie gelähmt. Du funktionierst zwar, aber du spürst dich selbst und das Leben kaum noch.
  • Das Ziel unserer Arbeit: Wir erweitern dein Toleranzfenster. Du lernst Techniken, um dich selbst zu regulieren, damit du nicht mehr unkontrolliert in die Extreme schießt, sondern wieder stabil in deiner Mitte bleibst.

Häufige Fragen – Was dich jetzt vielleicht bewegt

1. Was passiert mit mir, wenn ich mit der Aufarbeitung starte?
2. Kann ich im Alltag weiterhin funktionieren?
3. Muss ich jedes Detail der Gewalt erzählen?
4. Ich funktioniere doch eigentlich – warum sollte ich das jetzt aufwühlen?
5. Werden die Flashbacks und die Unruhe jemals aufhören?
6. Bin ich der Einzige, dem das passiert ist?
7. Was ist der erste Schritt?

Diskretion und Sicherheit: Dein Schutzraum

Mir ist bewusst, dass Vertrauen für dich kein Vorschusslorbeere ist, sondern hart erarbeitet werden muss. Deshalb garantiere ich dir:

Weiterführende Hilfe und Beratungsstellen
Manchmal ist der erste Schritt zu einer spezialisierten Praxis wie meiner noch zu groß, oder du benötigst sofortige, anonyme Unterstützung. Hier findest du wichtige Anlaufstellen, die auf Männer und Gewalt spezialisiert sind:

Mein Ansatz

Wirksam. Diskret. Sicher.

Traumatherapie muss nicht bedeuten, alles immer wieder durchleiden zu müssen. Ich arbeite mit modernen, wissenschaftlich fundierten Methoden:

Der Vorteil der Online-Begleitung

Besonders bei tiefsitzenden Ängsten oder Schamgefühlen bietet die Online-Therapie einen entscheidenden Vorteil: Du bleibst in deinem geschützten Raum.

Der erste Schritt

Ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch (online) reicht aus, um festzustellen, ob die Chemie stimmt. Du entscheidest das Tempo. Immer.

Kostenloses Gespräch buchenZum Verein "Wir sind viele!" e. V.

ANSCHRIFT & KONTAKT

Praxis Einklang
Teplitzer Allee 2-4
24146 Kiel Elmschenhagen

Kathrin GraßhoffTraumasensible UnterstützungNervensystem

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